
Der Zwischenfall in Kearny
von Reinhold O. Schmidt und Hans-Peter Schröder
Der Zwischenfall in Kearny
Die Astronomen behaupten, der Ringplanet Saturn, diese Riesenkugel zwischen Jupiter und Uranus, sei äusserlich aus leichten Elementen gemacht, aus Wasserstoff, Helium, Methan und Ammoniak, allerdings verraten sie uns Laien nicht, wer ihn gemacht hat. Vielleicht haben die Astronomen keine Ahnung, wer dahinter stecken könnte. Es scheint sie auch nicht sonderlich zu interessieren. Das war nicht immer so.
Nachdem jedoch die Auseinandersetzung zwischen Naturwissenschaft und Kirche, zwecks Klärung universaler Urheberschaft, in der Renaissance, zu unschönen Szenen führte, haben beide Seiten ein unausgesprochenes Stillschweigeabkommen unterzeichnet und beschlossen, die Frage zu den Akten zu legen. Auf kleiner Flamme aufgeflackert ist der Streit nochmals, als es um mögliche Bewohner der solaren Planeten ging. Hier verhielt sich die christliche Kirche taktisch klug, schwieg, überließ der Wissenschaft das Feld, Wissenschaft kam, postulierte „lebensfeindliche“ Bedingungen allerorten, die Theologie war vorerst aus dem Schneider. Und wieder kehrte harmonische Ruhe, sprich Stillstand, ein.


































